TIMETOWEB CMS und WebSphere Portal - ein perfektes Duo

Mit einem Portal können Unternehmen zentrale Anlaufstellen für Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden im Web schaffen, die einen deutlichen Mehrwert gegenüber herkömmlichen Web-Auftritten bieten. Dem Nutzen auf der User-Seite steht der Aufwand des Betreibers gegenüber, das Portal mit Inhalten und Anwendungen zu füllen. Mit dem TIMETOWEB CMS im Intra-, Extra- und Internet publizierte Informationen und etablierte collaborative Anwendungen lassen sich mit den neu entwickelten "WebAppPortalizer"-Portlets schnell und budgetschonend integrieren.

Die Integration bestehender Webanwendungen in ein Portal ist nicht ganz trivial. Es muss darauf geachtet werden, dass nicht nur die Klicks auf Links innerhalb einer Webseite das Portal nicht verlassen, sondern auch komplexere, z.B. interaktive Funktionalität einer Webanwendung erhalten bleibt. TIMETOACT hat für ein solches Integrationsszenario ein Framework und einen Styleguide entwickelt und u.a. das TIMETOWEB CMS in das Portal integriert - diese Lösung ist bereits erfolgreich bei Kunden produktiv im Einsatz. Der Vortrag von TIMETOACT zum Thema "Integration von Legacy Web Applications in Portale" auf der WebSphere Community Conference 2006 stieß auf großes Interesse.

WebAppPortalizer

TIMETOACT stellt für die Integration zwei "WebAppPortalizer"-Portlets zur Verfügung: ein Content-Portlet für den Contentbereich und ein Navigationsportlet, welches für die Darstellung der Top- oder Linksnavigation konfigurierbar ist. Eine weitergehende Konfiguration kann dafür sorgen, dass die Navigation des Portals mit der CMS-Navigation integriert dargestellt wird. Damit kann ein Portal-User jederzeit in mit dem TIMETOWEB CMS gepflegten Inhalten navigieren.
 TIMETOWEB CMS WebSphere Portal Integration

Caching

Weiterhin verfügen die Portlets über einen Caching-Mechanismus, der sowohl ein lokales als auch "distributives" Caching (über mehrere Clusterserver) unterstützt. Außerdem kann durch eine weitere Konfiguration der Inhalt des Caches an eine Datenbank ausgelagert werden.

Korrekte Links

Muss der HTML-Content über einen Proxy-Server aufgerufen werden, so kann das ebenfalls in den "WebAppPortalizer"-Portlets eingestellt werden. Ebenso unterscheiden die Portlets, ob es sich bei den Links im HTML-Content um anklickbare URLs oder Quellenlinks für bspw. Bilder oder andere Ressourcen handelt. Für letzteren Fall wird in Unternehmen typischerweise ein sog. Reverse Proxy Server als zusätzlicher Sicherheitsfilter eingesetzt. Die "WebAppPortalizer"-Portlets hinterlegen die entsprechenden Links mit der korrekten URL um auch Reverse Proxy Funktionalität zu unterstützen.
Sämtliche Konfigurationen können über die Weboberfläche im sog. Konfigurationsmodus der Portlets vorgenommen werden.

Für das oftmals aufwändige Handling von Javascript in einem solchen Integrationsszenario hat TIMETOACT einen Styleguide entwickelt. Wird dieser eingehalten, so funktionieren sämtliche Javascript-Aufrufe auch in einem Portal problemlos, z.B. komplexere User-Interaktionen oder Plausibilisierungen.

Highlights:

  • Mehrere Navigationen und Content-Portlets interagieren miteinander
  • Caching von Inhalten möglich
  • Portal-Navigation durch das CMS gesteuert
  • Navigation des Portals und des CMS nahtlos integrierbar
  • Auch interaktive Funktionen (Submit etc.) funktionieren
  • Javascript wird entsprechend ausgeführt